Erfolgreich netzwerken

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Wissen verbindet

Mit einer gemeinsamen Aus- und Fortbildungsinstitution wollen die heimischen Hochschulen künftig vor allem bei der Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen in Forschung, Lehre und Verwaltung an einem Strang ziehen. Dazu wurde die "CREATE COMPETENCE - Management und Verwaltungsakademie der österreichischen Hochschulen"als ein Hochschulraumstrukturmittel-Kooperationsprojekt ins Leben gerufen. Die Karl-Franzens-Universität Graz arbeitet hierbei federführend mit der Donauuniversität Krems sowie dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zusammen. Am Mittwoch, dem 28. Oktober 2015,  wird die einzigartige Drehscheibe für neue Weiterbildungskonzepte in Wien präsentiert und feierlich eröffnet.

Gemeinsamer Schulterschluss

Das oberste Ziel ist es, alle 69 Hochschulen Österreichs - Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen sowie Privatuniversitäten - zu vernetzen sowie die Entwicklung und Etablierung maßgeschneiderter Weiterbildungsformate sowohl für Management- und Führungskräfte aus dem wissenschaftlichen Bereich als auch für MitarbeiterInnen der Administration voranzutreiben. Die an der Uni Graz initiierte Akademie steht für 100 Prozent "peer-to-peer" im Rahmen hochschulspezifischer Vernetzung und arbeitet als Denkfabrik für neue, gemeinsam für Hochschulen entwickelte Angebote. Praxis- und Fachwissen soll in explizites, für alle nutzbares Wissen transferiert werden, das durch ExpertInnen-Foren oder via einer Serviceplattform der Zielgruppe zur Verfügung gestellt wird.









"Wir wollen optimale Rahmenbedingungen für die Aus-, Weiter- und Fortbildung des Hochschul-Personals gewährleisten, dazu braucht es entsprechende Einrichtungen. Durch die gemeinsame Nutzung der Management- und Verwaltungsakademie schaffen wir Synergieeffekte und heben das Effizienzpotenzial an den Universitäten. In Summe investieren wir 544.000 Euro in einen langfristigen Hebel, der sowohl die Qualität der Mitarbeiter als auch den Ressourceneinsatz in der Verwaltung verbessern wird", so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

 






"In einer modernen, forschungsunterstützenden Universitätsverwaltung agieren HochschulmitarbeiterInnen als ExpertInnen, um Praxis-Wissen und spezifisches Know-how aus ihren Bereichen bestmöglich teilen zu können. Dieses Wissen unter Gleichgesinnten weiterzugeben, erzeugt nicht nur Synergieeffekte sondern ein weiteres Best-Practice-Beispiel für die Vernetzung untereinander sowie die Nutzung gemeinsamer Ressourcen. Sowohl am Standort Graz als auch mit PartnerInnen österreichweit. Somit übernimmt die Universität Graz mit der Projektleitung der Management- und Verwaltungsakademie eine Vorreiterrolle im heimischen Hochschulbereich und leistet damit einen essentiellen Beitrag zur Standortsicherung Österreichs im Hochschulkontext.", betont Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper.